Informationen zum Programm "Soziale Stadt""Soziale Stadt" - eine Gemeinschaftsinitiative des Bundes, "Soziale Stadt" ist der Name einer Gemeinschaftsinitiative, die im November 1996 von Bund und Ländern als nationales Förderprogramm für die finanzielle Unterstützung der Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf beschlossen wurde. Ein Stadtteil hat dann einen besonderen Entwicklungsbedarf, wenn soziale Ungleichheit zunimmt, Stadtzentren die wirtschaftliche Basis genommen wird und sich dieses negativ auf das Wohnumfeld auswirkt. Überforderte Nachbarschaften, negatives Image und steigender Leerstand an Gewerbe- und Wohnräumen ist die Folge dieser Situation. Die Aufgabe der "Sozialen Stadt" ist es, eine zukunftsorientierte Entwicklung in den Stadtteilen sicherzustellen. Damit sich die Stadtteile zukunftsfähig entfalten können, werden soziale, wirtschaftliche, ökologische und städtebauliche Gegebenheiten vor Ort in die Planung einbezogen. Was fördert die "Soziale Stadt"? Die "Soziale Stadt" ist ein Städtebauförderungsprogramm, das investive Maßnahmen fördert. Diese städtebaulichen Investitionen sollen mit anderen Mitteln verknüpft werden, sodass die Entwicklung in den Stadtteilen nicht nur baulich, sondern auch sozial, ökologisch und ökonomisch erfolgen kann. Aus dem Soziale - Stadt - Programm können jedoch nicht laufende Kosten wie Personal- oder Mietkosten gefördert werden. Eine Ausnahme bildet dabei die Förderung der nicht investiven Maßnahme Quartiersmanagement. Welches sind die Ziele und die Aufgabenbereiche der "Sozialen Stadt"? Mit Hilfe der "Sozialen Stadt" werden Entwicklungsprozesse in Gang gesetzt, die eine positive Zukunftsperspektive für die Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf ermöglichen sollen. Für die jeweiligen Handlungsfelder ergeben sich folgende Zielsetzungen: Stadtteilleben, Bevölkerungsbeteiligung Aufbau eines eigenständigen Stadtteillebens mit aktiven und motivierten Bürgerinnen und Bürgern, die in selbst organisierten Vereinen und Initiativen zu einem selbstständig funktionierenden Gemeinwesen beitragen. Beteiligung der Bevölkerung an Entwicklungs- und Planungsprozessen. Lokale Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung Aufbau, Stärkung bzw. Wiederherstellung einer lokalen Wirtschaft für die dauerhafte Stabilisierung des Stadtteils. Stadtteilzentren Stärkung der Nahversorgung und Herausbildung der Zentren als Kern für das Stadtteilleben. Soziale, kulturelle, bildungs- und freizeitbezogene Infrastruktur
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