Türkische Gemeinde SH

AUSBILDUNG UND INTEGRATION FÜR MIGRANTEN (AIM)

Eine Initiative der türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein  (TGS-H)

Kennen Sie schon die Unterstützungen zur Ausbildung, Weiterbildung, Schaffung von neuen Lehrstellen für junge Menschen mit Migrationshintergrund?

 

Inhaltlicher Schwerpunkt
Intensive Beratung, Unterstützung und Begleitung junger Menschen mit Migrationshintergrund beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung unter Einbeziehung der Eltern sowie Motivierung von Migrantenbetrieben zur Ausbildungsbereitschaft bzw. Schaffung von neuen Lehrstellen

Handlungsfelder

  • Beratung zu Bildung, Ausbildung, Arbeit
  • Berufsorientierung
  • Erwerb von Schulabschlüssen
  • Ausbildungsplatzakquise
  • Betriebspraktikum
  • Arbeitsvermittlung
  • Elternarbeit
  • ausbildungs- oder arbeitsbegleitende Hilfen

Pädagogischer Ansatz

  • Berufspädagogik
  • Betriebspädagogik
  • Interkulturelle Bildung
  • Aufsuchende Jugendsozialarbeit
  • Mädchenarbeit

Abschluss/Nachweis

  • Schulabschluss
  • Ausbildungsabschluss

Kapazität:  150 Jugendliche pro Jahr

Herkunftsländer:   Keine Einschränkungen

Schulische/Berufliche Merkmale

  • Hauptschulabschluss
  • Realschulabschluss
  • Förder-/Sonderschulabschluss
  • Schulabschluss-ohne
  • Ausbildungsabbruch
  • Teilnehmer/innen an Fördermaßnahmen
  • Schulabschlüsse aus den Herkunftsländern (nicht anerkannt)

Soziale Merkmale

  • Migrationshintergrund
  • Arbeitslosigkeit
  • unzureichende Deutschkenntnisse
  • Sozial-/Bildungsbenachteiligung

 

Beschreibung

Das AIM-Projekt und seine 2 Säulen
In Lübeck, Elmshorn und Umgebung verfolgt das AIM-Projekt das Ziel, die hier ansässigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund über Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbungsverfahren zu informieren und sie bei der Umsetzung motivierend zu unterstützen. Das AIM-Projekt ist eine Anlaufstelle für alle Migranten, um ihre Bildungs- und Berufschancen, trotz aller unüberbrückbaren Hindernisse (wie z.B. sprachliche, religiöse und andere kulturelle Differenzen) zu steigern. Das AIM-Projekt leistet jugendlichen MigrantInnen bei der Bewältigung ihrer beruflichen Probleme Unterstützung mit ganzheitlichen Konzepten:

Ihnen wird bei der beruflichen Orientierung und Qualifizierung geholfen. Die Zahl der nichtdeutschen Jugendlichen – besonders türkischer Herkunft – die keinen Schul- und/oder Berufsabschluss haben, wächst weiterhin. Aufgrund verschiedener Umstände nehmen diese Jugendliche die vorhandenen Angebote zur beruflichen Eingliederung nicht in Anspruch. Diese lassen sich z.T. nicht einmal bei den Arbeitsagenturen registrieren um damit ihre Vermittlungschance zu erhöhen.

Die Jugendlichen werden meist über die Schulen, Moscheen, Sportvereine und Jugendzentren rekrutiert. Zwei hauptamtliche Mitarbeiter in unseren beiden Projektbüros in Elmshorn und Lübeck werben bei jeder Gelegenheit für Informationen bezüglich der Aus-und Fortbildung. Dabei ist es wichtig das Vertrauen der Jugendlichen und ihrer Eltern zu gewinnen. Insofern geht die Arbeit von unseren Projektmitarbeitern auch nach Dienstschluss weiter: Sie nehmen an verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten teil, um Jugendliche und ihre Eltern zu erreichen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Diese Vernetzungsarbeit ist ein wichtiger und sensibler Bereich von unserer Projektarbeit. Ein ganzheitlicher Ansatz mit Einbeziehung der soziokulturellen Umgebung kann nur auf dieser Weise geleistet werden.

 

Das AIM-Projekt steht für eine koordinierte Verbesserung und Sicherung der Zukunftschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Dabei bilden 2 Säulen das Grundgerüst von AIM:

Die Jugendarbeit im Hinblick auf Information über schulische und berufliche Ausbildungsmöglichkeiten, Qualifizierungsmaßnahmen, sowie Bewerbungs- und Vorstellungstrainings

Die Jugendlichen erstellen unter professioneller Anleitung in unseren Räumlichkeiten ihre Bewerbungsmappen für einen Ausbildungsplatz. Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und das Deckblatt mit Foto bleiben bei uns erfasst und können für weitere Bewerbungen aktualisiert und genutzt werden. Die Bewerbungsdaten können die Jugendlichen auf einem USB-Stick auch mit nach Hause nehmen. Die Anmeldungsformulare für weiterführende Schulen werden an Ort und Stelle bei uns ausgefüllt und abgeschickt. Bei etwaigen Fragen nehmen wir Kontakt mit den entsprechenden Schulen auf, klären die Aufnahmebedingungen und koordinieren die Wartelisten.

Schwächere Schüler müssen oft zu ihren Terminen bei der Arbeitsagentur begleitet werden. Die Mitarbeiter vom AIM-Projekt richten diese Termine ein und betreuen die Schüler bis zu einem befriedenden Abschluss. Dies ist notwendig, da viele dieser Schüler mit den Beratern der Agentur für Arbeit nicht zurechtkommen. Bei einigen Schülern kommen nicht einmal selbstständige Terminabsprachen mit der Agentur für Arbeit zustande, da meistens die automatisierten Callcenter-Schleifen mit Sprach- oder Tonangaben die Jugendlichen frustrieren und überfordern. Das Bewerbungsgespräch ist bei uns als ein wichtiges Modul in die Prozedur einer Bewerbung integriert. Nach einer erfolgreichen schriftlichen Bewerbung kommt stets ein Bewerbungsgespräch, welches gemeistert werden will. In unserem Projektbüro in Lübeck üben die jugendlichen Migranten anhand von Rollenspielen mögliche Abläufe von Bewerbungsgesprächen.

 

Die Nachhaltigkeit der AIM-Projekt-Arbeit
Seit Januar 2010 wurde die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen aus unserem Projekt ausgegliedert und als ein eigenständiges Projekt (AZAM) profiliert. Dies hat den Vorteil, dass wir uns gänzlich auf die Betreuung der Jugendlichen und der Migrantenbetriebe konzentrieren können.

Die Erfahrung mit Migrantenbetrieben hat uns gelehrt, dass die neu geschaffenen Lehrstellen dann besetzt werden, wenn wir den Betrieben bei der Auswahl der Auszubildenden und beim Ausfüllen der Ausbildungsverträge helfen. Das gilt auch für die Anmeldung der Auszubildenden bei der zuständigen Berufsschule. Häufig übernehmen wir eine Vermittlerrolle, wenn zwischen dem Unternehmer und den Auszubildenden Probleme entstanden sind.

Jugendliche mit Migrationshintergrund haben oftmals starke Motivierungsdefizite. Diese begünstigen dann oftmals den Abbruch von begonnen Ausbildungs-, Arbeits-, oder Qualifizierungsmaßnahmen. Die Mitarbeiter vom AIM-Projekt betreuen daher die Jugendlichen auch nach der Aufnahme einer Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder der Aufnahme an einer weiterführenden Schule. Dadurch lassen sich Motivation und Durchhaltevermögen der TeilnehmerInnen stärken.

Die bereits erfolgreich vermittelten Jugendlichen werden nach Möglichkeit in regelmäßigen Abständen weiterhin telefonisch aufgesucht. So erfahren wir wie es diesen Jugendlichen ergeht und ob sie zusätzliche Hilfe benötigen. Auch die Jugendlichen selbst besuchen weiterhin unsere Büros, um von unseren verschiedenen Aktivitäten zu erfahren. Somit erfahren auch wir nebenbei die Neuigkeiten von der Ausbildung, der Schule oder dem Praktikum unserer Jugendlichen. Auch nach Abschluss der Ausbildung oder der weiterführenden Schule greifen die Jugendlichen auf die Unterstützung des AIM-Projekts zurück oder empfehlen uns weiter. Wir stehen weiterhin für unsere bereits betreuten oder vermittelten Jugendlichen und ihren Familien zur Verfügung. Der Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben und den Betreuern wird selbstverständlich auch weiterhin durch Besuche oder telefonische Kontakte aufrechterhalten. So können nachfolgende Jugendliche von den Erfahrungen profitieren.

 

Förderung der Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund
Viel junge Frauen mit Migrationshintergrund, die nicht in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, weisen ein großes sprachliches Defizit auf. Gründe hierfür sind u. a., dass sie jung geheiratet, früh Kinder bekommen und sich außerhalb des Familienkreises kaum aufgehalten haben. Dementsprechend besitzen viele dieser jungen Frauen auch keinen deutschen Schulabschluss und haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Anzahl der Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund im AIM-Projekt hat sich über die Jahre erfreulicherweise regelmäßig erhöht.

Neben der Vermittlung besteht unsere Aufgabe auch in der Prävention. So konnten wir durch intensive Motivationsarbeit, z. T. in Kooperation mit den jeweiligen Familien, Jugendliche vor Ausbildungs- und Schulabbrüchen bewahren. Das AIM-Projekt eröffnet den jungen Frauen und Müttern neue Perspektiven für ihre Zukunft. Es hat sich gezeigt, dass gerade dieser Personenkreis hoch motiviert ist, wissensdurstig Sprachkurse belegt, Schulabschlüsse nachholt und Ausbildungen absolviert. Die Triebfeder ihres Handelns ist mitunter auch die Erkenntnis, dass sie durch schulische Bildung und Beherrschung der deutschen Sprache ihre Kinder bei der Integration in die deutsche Gesellschaft besser unterstützen können.

Unsere Mitarbeiter in Lübeck und Elmshorn leisten gerade bei diesem Thema große Überzeugungsarbeit bei den Eltern, falls hier Bedenken gegen die Ausbildungswünsche ihrer Töchter vorliegen. Somit werden bestehende Vorurteile bei den Eltern abgebaut. Die jungen Frauen hingegen werden ermutigt ihre beruflichen Ziele weiterhin zu verfolgen. Somit fördert das AIM- Projekt auch ansatzweise die Emanzipationsbemühungen junger Frauen mit Migrationshintergrund. Obwohl Frauen- und Mädchenarbeit nicht explizit Gegenstand unserer Projektarbeit ist, wird sich das AIM-Team auch künftig mit besonderem Augenmerk für die berufliche und schulische Integration junger Migrantinnen engagieren.

 

Die Zusammenarbeit mit den Kammern und anderen Netzwerkpartnern
Das AIM-Projekt leistet Netzwerkarbeit vor Ort mit verschiedenen ausbildungsrelevanten Institutionen, wie z.B. Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, BALI Jugendaufbauwerk der Hansestadt Lübeck, Berufsausbildung- und Qualifizierungsagentur Lübeck – BQL, Jugendamt Lübeck, Schulamt in der Hansestadt Lübeck, IHK Lübeck, Handwerkskammer Lübeck, Gemeindediakonie Jugendmigrationsdienst, Agenturen für Arbeit in Lübeck und Elmshorn, Emil-Possehl-Schule, Erich Kästner Gesamtschule, Kerschensteiner Schule, Grund- und Gesamtschule, Friedrich-List-Schule, Hanse-Schule, Dorothea- Schlözer-Schule, Bildungszentrum Mortzfeld, Walddorfschule in Lübeck.

Die TGS-H führt in Lübeck, Elmshorn und Umgebung im Rahmen des AIM-Projekts deutsch-türkische Elternabende durch. Hier knüpfen die AIM-Mitarbeiter Kontakte zu den Eltern, um ihnen die Notwendigkeit für gute und höhere Bildung zur Erfüllung des Berufswunsches der Jugendlichen zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit der Berufsberatung werden Besuche des Berufsinformationszentrums (BIZ) und bei den Agenturen für Arbeit organisiert. Des Weiteren kooperierten wir wieder mit Sportvereinen, Moscheen, mit dem Stadtteilzentrum Burgtor, der Migrationssozialberatung der AWO, mit dem Haus der Kulturen, der Gemeindediakonie, dem Türkischer Elternbund, mit dem Alevitischen Kulturverein, der Volkshochschule (VHS) und dem Türkischer Arbeitgeberbund (TAB).

In Elmshorn arbeitet unser AIM-Mitarbeiter Fuat Aktas weiterhin gemeinsam mit der örtlichen Polizei und dem Jugendamt im kriminalpräventiven Rat der Stadt Elmshorn. Neben der Gewaltprävention spielen besonders Fragen der Einbindung und Integration von auffällig gewordenen Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine besondere Rolle.

 

Weitere Aktivitäten im Rahmen von AIM
Kultur ist eine wesentliche Grundlage unseres Zusammenlebens und verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft heißt es auch im Nationalen Integrationsplan. Im Jahr 2011 hat das AIM-Projekt seine kulturellen Aktivitäten fortgesetzt um Jugendliche mit Migrantionshintergrund anzusprechen und ihren kulturellen Belangen zu entsprechen. Wir haben u.a. Film- und Theateraufführungen veranstaltet, einen Gitarren- und einen Handarbeits-Workshop durchgeführt, haben neue Begegnungen bei einem Backgammon-Turnier geschlossen, haben anlässlich zum „Tag der offenen Tür" in unsere Räumlichkeiten geladen und waren auch mit einem philosophischen Abend bei den Interkulturellen Wochen in Bad Oldesloe vertreten.

 

Geplant ist nun ein Foto- und Video-Workshop zum Thema „Jugendarbeitslosigkeit".

 

Öffentlichkeitsarbeit im engeren und weiteren Sinne
Unsere Aktivitäten und Termine werden durch den Lübecker Wochenspiegel, die Lübecker Nachrichten, die Lübecker Stadtzeitung, Uetersener Nachrichten, Elmshorner Nachrichten, Holsteiner Allgemeine, Gegenwind, durch die türkischsprachigen Zeitungen Hürriyet, Türkiye, Sabah, Post und durch das Radioprogramm Radio Metropol (Offener Kanal Lübeck) Desweiteren werden folgende Arbeiten von uns in der Öffentlichkeit vernommen:

 

  • Aufsuchende Sozialarbeit in Jugendzentren, Moscheen, türkischen Sportvereinen und Selbsthilfeorganisationen, um zur Berufsbildung zu motivieren.
  • Eltern und Familien aufsuchen um über Ausbildungsmöglichkeiten informieren und aufklären
  • Hinführung und Begleitung der Jugendlichen Migranten zum Arbeitsamt für die Vermittlung adäquater Qualifizierungsmaßnahmen
  • Begleitung der Betriebsinhaber von Migranten-Unternehmen zum Auswertungsgespräch bei den Kammern
  • Veranstaltungsprogramme entwerfen und koordinieren
  • Freizeit- und Motivierungsangebote in den Räumlichkeiten von unseren Projektbüros organisieren und planen.

 

Schlussbemerkungen und Ausblick
Ein friedliches und solidarisches Zusammenleben kann sich nur dann etablieren, wenn junge Menschen die gleichen Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhalten. Daher sind die Zielgruppen des AIM-Projekts sowohl Jugendliche mit Migrationshintergrund, die alleine nicht im Stande sind, den Anforderungen der Arbeits- und Ausbildungswelt gerecht zu werden und Migrantenbetriebe, die nicht aus eigener Kraft ihr wertvolles Potential dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stellen können.

Das AIM-Projekt AIM hat sich als eine unverzichtbare Schnittstelle zwischen den Betrieben und den Jugendlichen mit Migrationshintergrund etabliert und genießt ein großes Vertrauen unter allen beteiligten Akteuren. Wir sind stolz, dass wir inzwischen in Belangen der Ausbildungsproblematik nicht nur eine Anlaufstelle für türkischstämmige Jugendliche sind. Unter unseren mittlerweile 1680 registrierten Jugendlichen befinden sich auch junge Menschen aus Tunesien, Griechenland, Polen, Russland, Irak, Libanon und aus verschiedenen afrikanischen Staaten. Unsere Türen stehen für alle Nationalitäten offen, weil auch das offensichtliche „anders sein" viele Jugendliche verbindet.

Neben dem Bewerbungscoaching hat sich die nachträgliche Betreuung von Migranten-Betrieben - um angefangene Ausbildungsverhältnisse zu sichern und zu betreuen – als ein arbeitsintensiver, aber sehr wichtiger Teilbereich vom AIM-Projekt erwiesen. Dadurch wird ein soziales Netz geknüpft, der sich über alle Belange der Community erstreckt. Diese parteilose enge Verflechtung mit den Betrieben bringt ein besonderes Vertrauensverhältnis zutage. Die Migranten-Unternehmen sind somit in ständiger Tuchfühlung mit der TGS-H und können für etwaige Aktionen und Veranstaltungen stets gewonnen werden.

Die Handlungsfähigkeit von Migrantenselbstorganisationen zu stärken ist ja auch die Zielvorgabe des Nationalen Integrationsplans. Wir als Migranten-selbstorganisationen konnten vielfach sowohl quantitativ als auch qualitativ mehr innerhalb der Zielgruppe der Migranten erreichen als die Regeldienste, selbst wenn diese migrationsspezifisch ausgerichtet waren. Die kulturelle Nähe spielt auch hier eine sehr übergeordnete Rolle, die es stets zu beachten gilt.

Die TGS-H ist hierfür ein gutes Beispiel: Durch ihren Charakter als Dachorganisation vieler türkischstämmiger Migrantenselbstorganisation hat sie den kürzesten Zugriff zur türkischen Community. Die TGS-H wird daher vielfach als erste Anlaufstelle zur Beratung in vielfältiger Problematik genutzt. Dies und die generationsübergreifenden Projekte wiederum ermöglichen der TGS-H, das Anliegen des AIM-Projektes auch in die Familien hineinzutragen, die von anderen Trägern nur schwerlich oder gar nicht erreicht werden. Gerade im Bereich der Ausbildung ist die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus von elementarer Bedeutung. Besser als andere Träger vermag es die TGS-H diese Netzwerke zu initiieren, Verbindungen herzustellen um ganzheitliche Lösungen voranzutreiben.

Ohne finanzielle Zuwendungen vom Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein wäre diese wertvolle Projektarbeit in dieser Größenordnung nicht denkbar. Die TGS-H bedankt sich für die Zusammenarbeit und für das entgegengebrachte Vertrauen auf das Herzlichste.

 

 

Rahmendaten
Verantwortlich Dr. Cebel Küçükkaraca
Projektleiter Herr Hakan Demirok
Projektzeitraum 01.09.1998 - 31.12.2015
Standorte Lübeck, Elmshorn
Träger Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.
Zielgruppe Jugendliche Migranten im Alter von 15 bis 25 Jahren

 

Kontakt:

im web: →Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein

 

AIM-Projektbüro Lübeck
Ansprechpartner Herr Hakan Demirok, Mahir Ötün
Holstenstr. 13 - 15
23552 Lübeck

Telefon 04 51/3 96 98-33; -34
Telefax 04 51/3 96 98 35
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

AIM-Projektbüro Elmshorn
Ansprechpartner Herr Fuat Aktaş
Hainholzer Damm 13a
25337 Elmshorn

Telefon 0 41 21/463 14 77 - 78
Telefax 0 41 21/463 16 01
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Informationsstand 09.01.2014